Little Adams Peak: Vogel-Wanderung

Von Ella aus lassen sich einige wunderschöne Wanderungen unternehmen, die es dem Reisenden im Vergleich zu den Nationalparks (die aus Sicherheitsgründen nur mit Jeeps befahren werden) auch ermöglichen zu Fuß die Natur zu genießen. Eine der wahrscheinlich populärsten Wanderungen hier in der Gegend ist jene zum Little Adams Peak (1141 m). Man startet dazu am besten schon um 6 Uhr in der Früh, bevor es zu heiß wird oder die Wolken die Aussicht verhängen. Der Weg vom Ausgangspunkt der Wanderung bis zum ersten Gipfel führt fast ausschließlich über Treppen und dauert auch nur knapp eine Stunde. Für eine richtige Wanderung empfiehlt sich also durchaus die Kombination mit dem Weg zum Ella Rock.

Viele Unterkünfte haben keine Schilder, um Steuern zu sparen. In diesem Fall wollten die Besitzer dafür sichergehen.

Viele Unterkünfte haben keine Schilder, um Steuern zu sparen. In diesem Fall wollten die Besitzer dafür sichergehen.

 

Viele der kleinen Siedlungen haben einen hinduistischen Tempel mit dabei.

Viele der kleinen Siedlungen haben einen hinduistischen Tempel mit dabei.

 

Und mitten drin plötzlich ein Helipad

Und mitten drin plötzlich ein Helipad

 

Wer möchte, kann vom Little, oder je nach Schild auch Small oder Mini genannten Adams Peak etwas weiter gehen und die nächsten Grashügel für eine bessere Aussicht erklimmen. Während wir dahinwandern, werden wir von allen Seiten von bedrohlichen, dunklen Regenwolken eingeschlossen, was auch erklärt, warum wir uns für die Kurzform der Wanderung entschieden haben. Wenn das Wette schön ist, hat man hier einen wunderbaren Blick auf den gleich nebenan liegenden Ella Rock und die kurvige Bergstraße, die weiter nach Süden führt.

Mystischer Ausblick auf den Adams Peak

Mystischer Ausblick auf den Adams Peak

Happy am Adams Peak

Happy am Adams Peak

 

Doch der Schein des Wetters kann auch leicht trügen, wie wir ebenfalls schnell feststellen. Als wir den Abstieg antreten, werden wir nämlich schon wieder von strahlendem Sonnenschein begleitet. Daher nutzen wir die Gelegenheit einige der farbenfrohen einheimischen Vögel näher zu beobachten, denen wir aufgrund ihrer Vielfalt einen eigenen Blogeintrag widmen werden.

Acraea violae - Neben den vielen Vögeln gibt es auch wunderbare Schmetterlinge.

Acraea violae – Neben den vielen Vögeln gibt es auch wunderbare Schmetterlinge

 

Die kleinen Indian Palm Squirrels sind überall unterwegs und quieken wild.

Die kleinen Indian Palm Squirrels sind überall unterwegs und quieken wild.

 

Auch ein allgegenwärtiger Anblick: Die Überreste von Flughunden auf der Stromleitung

Auch ein allgegenwärtiger Anblick: Die Überreste von Flughunden auf der Stromleitung

 

Von Ella geht unsere Fahrt anschließend weiter nach Tissa, von wo aus die Safaris in den Yala Nationalpark starten. Erwähnenswert ist auf dieser Strecke vor allem der Stopp bei den Buddhas von Buduruwagala. Die rund 1.200 Jahre alten Skulpturen, die aus einer Felswand gehauen wurden, wurden der Überlieferung nach von nur einem einzigen Mönch hergestellt. Im Zentrum befindet sich ein einzelner, etwa 17 Meter hoher stehender Buddha. Links und rechts befinden sich weitere Skulpturen, die je nach Interpretation als Frauen oder Lichtwesen definiert werden. Bei beiden handelt es sich jedenfalls um Hinweise auf den thailändischen oder Mahayana-Buddhismus. Besonders schön zu erkennen sind die Putz- und Farbreste an zwei der Skulpturen, die darauf hinweisen, dass die gesamten Figuren einst farbenfroh bemalt waren. Buduruwagala setzt sich übrigens aus den drei Begriffen Budu – Buddha, ruwa – Bild und Gala – Felsen zusammen – also einfach ein in den Fels gehauenes Bildnis von Buddha.

 

Die Felswand von Buduruwagala

Die Felswand von Buduruwagala

 

Hier sind die Farbreste auf der Felswand noch gut zu sehen.

Hier sind die Farbreste auf der Felswand noch gut zu sehen

 

Ein Giant Squirrel, das Nationaltier von Sri Lanka

Ein Giant Squirrel, das Nationaltier von Sri Lanka

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