{"id":117,"date":"2016-12-28T03:53:04","date_gmt":"2016-12-28T02:53:04","guid":{"rendered":"http:\/\/travel.googlehupf.at\/?p=117"},"modified":"2017-01-29T12:47:43","modified_gmt":"2017-01-29T11:47:43","slug":"anuradhapura-sri-lankas-erste-koenigsstadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/travel.googlehupf.at\/?p=117","title":{"rendered":"Anuradhapura: Sri Lankas erste K\u00f6nigsstadt"},"content":{"rendered":"<p>Eine besonders sehenswerte Station in Sri Lankas kulturellem Dreieck ist Anuradhapura. Das mehrere hundert Hektar gro\u00dfe Areal war ab der \u00dcbernahme des Buddhismus rund 1.300 Jahre lang Sitz der srilankischen K\u00f6nige, religi\u00f6ses Zentrum des Landes und damit auch wichtigste Pilgerst\u00e4tte. Jeder neue K\u00f6nig, der hier seinen Platz einnahm, stiftete neue Kl\u00f6ster, Tempel und Reliquienschreine. Auch das geistiges Zentrum mit den wichtigsten buddhistischen Universit\u00e4ten des Landes fand sich mehrere Jahrhunderte hier in Anuradhapura. Entsprechend beeindruckend sind die Zeugnisse, die von dieser Zeit geblieben sind.<\/p>\n<div id=\"attachment_140\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 640px\"><a href=\"http:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1661.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-140 size-large\" src=\"http:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1661-1024x683.jpg\" alt=\"Das ehemals neunst\u00f6ckige Geb\u00e4ude der Universit\u00e4t\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1661-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1661-300x200.jpg 300w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1661-768x512.jpg 768w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1661.jpg 1620w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Das ehemals neunst\u00f6ckige Geb\u00e4ude der Universit\u00e4t<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Fulminanten Auftakt in das Gebiet von Anuradhapura liefert der Mirisavati Dagoba. Dieser Stupa hatte einst mitsamt Spitze eine stolze H\u00f6he von 130 m und war zu seiner Bauzeit im 2. Jahrhundert v. Chr. eines der h\u00f6chsten Geb\u00e4ude der Welt. Der Stupa wurde zusammen mit den meisten Geb\u00e4uden im Areal im Zuge der Tamileninvasion im 11. Jh. n. Chr. zerst\u00f6rt. Einige \u00a0Gem\u00e4lde zeugen von den gras\u00fcberwachsenen Ruinen, welche M\u00f6nche sp\u00e4ter hier vorfanden, und die von den Briten im 19. Jh. erstmals restauriert wurden. Seine einstige H\u00f6he darf der Stupa allerdings nicht mehr erreichen, weil sein Nachbar ein paar Kilometer weiter als h\u00f6chstes und wichtigstes Pilgerzentrum Sri Lankas festgesetzt wurde &#8211; aber nur mehr 107 Meter misst.<\/p>\n<div id=\"attachment_141\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 640px\"><a href=\"http:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1652.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-141 size-large\" src=\"http:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1652-1024x683.jpg\" alt=\"Mirisavati Dagoba\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1652-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1652-300x200.jpg 300w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1652-768x512.jpg 768w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1652.jpg 1620w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Mirisavati Dagoba<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Fast genau auf der gegen\u00fcberliegenden Seite der Anlage befindet sich eine weitere spannende Geb\u00e4udegruppierung, zu der unter anderem die Kuttam Pokuna oder Zwillingsbecken z\u00e4hlen. Jedes Kloster hatte eines dieser Becken, das f\u00fcr die M\u00f6nche zum Waschen diente. Die \u00dcberreste eines ausgekl\u00fcgelten Kanalsystems zeugen noch heute davon, wie \u00fcber schmale Durchl\u00e4sse und mit trockenem Holz gef\u00fcllte Rinnen das Wasser gereinigt wurde, bevor es sich im Becken sammelte.<\/p>\n<div id=\"attachment_143\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 640px\"><a href=\"http:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1654.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-143 size-large\" src=\"http:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1654-1024x683.jpg\" alt=\"Kuttam Pokuna\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1654-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1654-300x200.jpg 300w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1654-768x512.jpg 768w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1654.jpg 1620w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Kuttam Pokuna, die Zwillingsbecken f\u00fcr das Bad der M\u00f6nche<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_142\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 640px\"><a href=\"http:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1653.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-142 size-large\" src=\"http:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1653-1024x683.jpg\" alt=\"Kuttam Pokuna - Wasserdurchlass\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1653-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1653-300x200.jpg 300w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1653-768x512.jpg 768w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1653.jpg 1620w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Der Wasserdurchlass mit Reinigungssystem<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gleich daneben befindet sich eine Buddha Statue, die aufgrund ihrer besonderen Steinmetzkunst gerne besucht und verehrt wird: Der Samadhi Buddha oder Buddha mit den drei Gesichtern. Wer die Statue zun\u00e4chst von vorne betrachtet, findet eine klassische Statue im Meditationsstil mit halb ge\u00f6ffneten Augen vor. Wer den Buddha von rechts ansieht, bemerkt jedoch einen leicht herabgezogenen Mundwinkel, der mit Traurigkeit gleichgesetzt wird &#8211; eine Grundemotion von der auch die gesamte Menschheit und damit der Aufstieg ins Nirvana ausgeht. Auf der entgegengesetzten Seite hingegen l\u00e4chelt Buddha dem Betrachter entgegen und strahlt damit das Gl\u00fcck aus. N\u00e4mlich das Gl\u00fcck den richtigen Weg gefunden zu haben. Ebenso, behauptet zumindest unser Guide, dass Buddha dieses Gesicht den Gerechten zuwendet, die von t\u00e4glichen Herausforderungen geplagt werden und denen er damit ihren guten Weg erleichtern m\u00f6chte. Soweit die \u00dcbersetzung richtig funktioniert, ist es immer wieder spannend zu h\u00f6ren, wie \u00e4hnlich sich verschiedene Religionen in manchen Belangen doch sind.<\/p>\n<div id=\"attachment_136\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 640px\"><a href=\"http:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1651.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-136 size-large\" src=\"http:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1651-1024x453.jpg\" alt=\"Die 3 Ansichten des Samadhi Buddha\" width=\"640\" height=\"283\" srcset=\"https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1651-1024x453.jpg 1024w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1651-300x133.jpg 300w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1651-768x340.jpg 768w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1651.jpg 1817w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Die 3 Ansichten des Samadhi Buddha<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir wenden uns vom Buddha mit den drei Gesichtern wieder ab und schlendern durch verschiedene Grundmauern von kleineren und gr\u00f6\u00dferen Tempelanlagen, Kl\u00f6stern und Wirtschaftsgeb\u00e4uden hindurch. Unser n\u00e4chstes Ziel ist ein weiterer Stupa aus roten Ziegeln, der dem ersten zum Verwechseln \u00e4hnlich sieht. Der Unterschied liegt auch hier in der H\u00f6he: Der Abhayagiri Dagoba hat heute immerhin noch 75 Meter, war aber mit 120 Metern immer nur Nummer Zwei in Anuradhapura. Vor dem Stupa findet sich ein kleiner Tempel, dessen vollst\u00e4ndige \u00a0Breite von einer liegenden Buddhastatue eingenommen wird. Auch hier kommt es wieder auf die Details an: Sind die gro\u00dfen Zehen exakt gleich lang, so ist ein schlafender Buddha dargestellt, ist eine Zehe etwas k\u00fcrzer, so wird damit auf das Nirvana angespielt. Wir brauchen ein wenig um zu entscheiden, dass der Unterschied zwischen den Zehen der Statue bereits das Nirvana ausmacht.<\/p>\n<div id=\"attachment_122\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 640px\"><a href=\"http:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1530.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-122 size-large\" src=\"http:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1530-1024x683.jpg\" alt=\"Abhayagiri Dagoba\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1530-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1530-300x200.jpg 300w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1530-768x512.jpg 768w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1530.jpg 1620w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Abhayagiri Dagoba<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_146\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 640px\"><a href=\"http:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1741.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-146 size-large\" src=\"http:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1741-1024x683.jpg\" alt=\"Gesicht des liegenden Buddha \" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1741-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1741-300x200.jpg 300w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1741-768x512.jpg 768w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1741.jpg 1620w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Der liegende Buddha kann zwei Bedeutungen haben: Schlaf oder Nirvana<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_145\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 640px\"><a href=\"http:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1740.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-145 size-large\" src=\"http:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1740-1024x683.jpg\" alt=\"Die ungleichen Zehen des liegenden Buddha\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1740-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1740-300x200.jpg 300w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1740-768x512.jpg 768w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1740.jpg 1620w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Die Zehen verraten: Ungleiche L\u00e4nge = Nirvana<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gleich daneben im \u00f6stlichsten Ruinenkomplex des Areals, befindet sich der Mondstein, ein besonders gut erhaltenes Kleinod, das grunds\u00e4tzlich zu jedem Tempeleingang dazu geh\u00f6rt. Der Mondstein ist eine halbkreisf\u00f6rmige Steinplatte, die vor den Eingangsstufen zum Heiligtum angebracht ist und ebenfalls den Eintritt ins Nirvana oder genauer Samsara symbolisiert. Der \u00e4u\u00dferste Kreis im Mondstein wird von stilisierten Flammen gebildet, die das Leiden der Unerleuchteten auf der Erde darstellen. Der zweite Halbkreis zeigt eine immer wiederkehrende Abfolge von Elefant, Pferd, L\u00f6we und Kuh, die f\u00fcr Geburt, Leben, Alter und Tod stehen und damit den Kreislauf zeigen, in dem die Menschen gefangen sind. Ein weiterer Halbkreis voller stilisierter Bl\u00fcten signalisiert die Herausforderungen und Versuchungen, die in diesem Kreislauf stattfinden. Der Schwan im n\u00e4chsten Halbkreis symbolisiert entsprechend die F\u00e4higkeit zwischen Gut und B\u00f6se unterscheiden zu k\u00f6nnen. So steht dem Eintritt ins Nirvana nichts mehr entgegen &#8211; symbolisiert durch die Lotusbl\u00fcte, auf der auch Buddha der Legende nach seine ersten Schritte getan haben soll.<\/p>\n<div id=\"attachment_148\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 640px\"><a href=\"http:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1526-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-148 size-large\" src=\"http:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1526-1-1024x429.jpg\" alt=\"Der Mondstein von Anuradhapura\" width=\"640\" height=\"268\" srcset=\"https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1526-1-1024x429.jpg 1024w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1526-1-300x126.jpg 300w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1526-1-768x322.jpg 768w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1526-1.jpg 1581w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Der Mondstein von Anuradhapura<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Neben dem Mondstein sind auch die W\u00e4chterfiguren ein immer wiederkehrender Fixpunkt vor buddhistischen Heiligt\u00fcmern. Was in Japan rotb\u00e4uchige Oni mit starrem Blick sind, sind hier stramme Krieger, die in der einen Hand einen Strau\u00df Bl\u00fcten und in der anderen das Feuer halten. Die, dem Eingang zugewandte Seite l\u00e4chelt den Betrachter an und hei\u00dft ihn mit den typischen Opfergaben willkommen. Wer Schlechtes \u00fcber die Schwelle bringen m\u00f6chte, der soll sich abwenden und dem bleibt nur das Feuer. Besch\u00fctzt wird der W\u00e4chter seinerseits durch zwei kleinere G\u00f6tterfiguren und sieben Kobras. Die kleinen Figuren sind \u00dcberreste der Zwerge, die in fr\u00fcheren Perioden als W\u00e4chter eingesetzt wurden. Die Kobras gelten als W\u00e4chter von Sch\u00e4tzen und Wasser. Beide Aspekte haben sich aus popul\u00e4ren \u00dcberzeugungen entwickelt, wie etwa die Reinkarnation zur Schlange, um zu Lebzeiten verscharrte Sch\u00e4tze zu vergraben.<\/p>\n<div id=\"attachment_149\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 640px\"><a href=\"http:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1655-e1482950583883.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-149 size-large\" src=\"http:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1655-e1482950583883-683x1024.jpg\" alt=\"Tempelw\u00e4chter\" width=\"640\" height=\"960\" srcset=\"https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1655-e1482950583883-683x1024.jpg 683w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1655-e1482950583883-200x300.jpg 200w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1655-e1482950583883-768x1152.jpg 768w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1655-e1482950583883.jpg 1080w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Tempelw\u00e4chter<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Letzte spannende Station in diesem Areal ist die Ratna Pasada oder Edelsteinhalle. Eine riesige Versammlungshalle, von der ebenfalls nur mehr die Grundmauern und einige S\u00e4ulen zu begutachten sind. Besonders eindrucksvoll ist hier eine mehrere Meter lange Wanne aus Stein, in welcher der gekochte Reis f\u00fcr die M\u00f6nche ausgegeben wurde. Die Wanne f\u00fcr das Curry daneben war bedeutend kleiner. Daf\u00fcr ist das Wasserbecken daneben &#8211; der Elefantenteich &#8211; schier \u00fcberdimensional. Auch dieses Becken diente als Bad f\u00fcr die M\u00f6nche. Angeblich sollen hier immerhin 5.000 M\u00f6nche gleichzeitig gelebt haben.<\/p>\n<div id=\"attachment_150\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 640px\"><a href=\"http:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1656.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-150 size-large\" src=\"http:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1656-1024x683.jpg\" alt=\"Reis- und Currybecken in der Edelsteinhalle\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1656-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1656-300x200.jpg 300w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1656-768x512.jpg 768w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1656.jpg 1620w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Reis- und Currybecken in der Edelsteinhalle<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gleich neben den Ruinen steht ein kleinerer, v\u00f6llig restaurierter Stupa, der aufgrund der Feiertage gleichzeitig Anlaufstelle f\u00fcr viele Pilger ist. Auf kleinen Alt\u00e4ren rund um den Reliquienschrein werden Lotusbl\u00fcten, Wasserlilien und Reis dargebracht. Ein buntes Stimmengewirr aus Ges\u00e4ngen und Gebeten umgibt uns, w\u00e4hrend gleichzeitig Arbeiter einzelne Alt\u00e4re reinigen und den Boden waschen.<\/p>\n<div id=\"attachment_151\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 640px\"><a href=\"http:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1658.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-151 size-large\" src=\"http:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1658-1024x683.jpg\" alt=\"Kleiner Stupa mit Pilgern\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1658-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1658-300x200.jpg 300w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1658-768x512.jpg 768w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1658.jpg 1620w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Kleiner Stupa mit Pilgern<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Doch dem sei nicht genug, das eigentliche Highlight liegt noch vor uns: Der bereits erw\u00e4hnte 107 Meter hohe Ruvanveli Seya Dagoba ist das vollkommen restaurierte Hauptgeb\u00e4ude im gesamten Areal, auf das auch die meisten Pilger zustreben. Er ist heute der gr\u00f6\u00dfte Stupa in Sri Lanka und damit nach wie vor wichtigster Pilgerort. An dem \u00fcberdimensionalen kreisrunden Geb\u00e4ude l\u00e4sst sich auch gut erkl\u00e4ren, was es mit dieser Vielzahl an Reliquienschreinen auf sich hat: Der Stupa oder im Sri Lanka auch Dagoba (aufmerksamen Lesern sei hier abermals ein Verweis auf Star Wars eingestreut) ist ein vollkommen aufgef\u00fclltes Geb\u00e4ude, in dem eine Reliquie von Buddha selbst oder einem erleuchteten M\u00f6nch samt Sch\u00e4tzen eingegraben ist. Die ersten drei Stufen symbolisieren den Gr\u00fcnder, also Buddha selbst, seine Lehre, den Buddhismus und seine Botschafter, die M\u00f6nche. \u00a0Die Halbkugel oder Glockenform dar\u00fcber zieht zur Erleuchtung hin nach oben, wobei sie auch als K\u00f6rper vom Buddha interpretiert werden kann. Der Quader dar\u00fcber symbolisiert die Phasen bis zur Erleuchtung, angefangen beim Ungl\u00fcck. Die Lotusbl\u00fcten an der Spitze streben endg\u00fcltig der Erleuchtung im \u00fcbertragenen und einem Kristall im wahrsten Sinn des Wortes entgegen. Die vergoldete Spitze tr\u00e4gt ihr \u00dcbriges dazu bei, dem kr\u00f6nenden Abschluss, einem \u00fcber 30 cm gro\u00dfen, spitz zulaufenden Kristall beim richtigen Lichteinfall gen\u00fcgend \u00a0Strahlkraft zu verleihen. Im Tempel, wie auch um den Stupa herum, wimmelt es nur so von Pilgern. Alle Besucher ziehen am Eingang ihre Schuhe aus, nehmen ihre Kopfbedeckungen ab, entz\u00fcnden \u00d6llampen f\u00fcr ein langes Leben und bringen Bl\u00fcten mit.<\/p>\n<div id=\"attachment_153\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 640px\"><a href=\"http:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1660.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-153 size-large\" src=\"http:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1660-1024x683.jpg\" alt=\"Ruvanveli Seya Dagoba\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1660-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1660-300x200.jpg 300w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1660-768x512.jpg 768w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1660.jpg 1620w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Ruvanveli Seya Dagoba<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_128\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 640px\"><a href=\"http:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1528.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-128 size-large\" src=\"http:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1528-1024x683.jpg\" alt=\"Buddhastatuen auf den ersten Stufen des Stupa\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1528-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1528-300x200.jpg 300w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1528-768x512.jpg 768w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1528.jpg 1620w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Buddhastatuen auf den ersten Stufen des Stupa<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Tempel liegt ein weiterer ins Nirvana eingegangener Buddha. Besonders beeindruckend ist auch hier die Schnitzkunst. Die farbenfrohen Statuen sind alles andere als realistisch gestaltet, in ihren Gesichtsz\u00fcgen liegt aber oft ein eigenartig zufriedenes Schmunzeln, das sich leicht auf den Betrachter \u00fcbertr\u00e4gt. Bewegt man sich auf die Statue zu, kann der ge\u00e4nderte Lichteinfall sogar das Gef\u00fchl vermitteln, die Figur l\u00e4chle einem zu. Auch wundersch\u00f6n anzusehen sind die ca. 344 Elefantenskulpturen, die rund um das Heiligtum herum den Eingang bewachen. Jeder Elefant steht dabei f\u00fcr einen Fu\u00df H\u00f6he des Stupa.<\/p>\n<div id=\"attachment_126\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 640px\"><a href=\"http:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1527.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-126 size-large\" src=\"http:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1527-1024x683.jpg\" alt=\"L\u00e4chelnder Buddha\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1527-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1527-300x200.jpg 300w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1527-768x512.jpg 768w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1527.jpg 1620w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">L\u00e4chelnder Buddha<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_152\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 640px\"><a href=\"http:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1659.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-152 size-large\" src=\"http:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1659-1024x683.jpg\" alt=\"Sch\u00fctzende Elefanten des gro\u00dfen Stupa\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1659-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1659-300x200.jpg 300w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1659-768x512.jpg 768w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1659.jpg 1620w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Sch\u00fctzende Elefanten des gro\u00dfen Stupa<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im krassen Gegensatz dazu stehen die beiden reich ausstaffierten Figuren von Kriegselefanten und ihren k\u00f6niglichen Reitern, welche die Auseinandersetzung der Singhalesen mit der s\u00fcdindischen Chola symbolisieren. Die beiden K\u00f6nige traten in einem Duell gegeneinander an, und obwohl die buddhistische Lehre das T\u00f6ten eines anderen Lebewesens untersagt, erbrachte der singhalesischen K\u00f6nig dieses selbsternannte Opfer, um sein Volk zu befreien. Unser Guide setzt die Chola mit den Tamilen, einer kleineren und sp\u00e4ter eingewanderten Volksgruppe in Sri Lanka, gleich. Generell l\u00e4sst damit der Unterton, in dem \u00fcber die Tamilen hier berichtet wird, erkennen, dass der B\u00fcrgerkrieg vor einigen Jahren seine Wurzeln einerseits weit in der Vergangenheit hatte und andererseits noch lange keine Einigkeit zwischen den Volksgruppen herrscht.<\/p>\n<p>Letzte Station in Anuradhapura ist ein Ort, der umgekehrt viel Frieden verspricht: Der Jaya Sri Maha Bodhi oder kurz Bodhi-Baum. Einen solchen findet man in Sri Lanka in jedem Tempel. Der Legende nach soll es sich bei dem in Anuradhapura jedoch um den originalen Baum aus dem 3. Jh. v. Chr. handeln, den die Nonne und Schwester des Gr\u00fcnder-M\u00f6nchs des Buddhismus in Sri Lanka damals mitgebracht haben soll. Dieser Baum soll wiederum seinerseits ein Ableger jenes Baums sein, unter dem Siddharta Gaudama zum Buddha wurde. Diese sch\u00f6ne Geschichte reicht aus, um tausende Gl\u00e4ubige anzuziehen, die betend und singend um den Baum kreisen, ihn mit Wasser benetzen und Bl\u00fcten darbringen. Damit Wind und Wetter den langen aber relativ instabilen \u00c4sten des Baumes nichts anhaben k\u00f6nnen, wurden weitere B\u00e4ume rundherum gepflanzt, die gemeinsam einen beruhigenden, k\u00fchlen Hain im Pilgertrubel schaffen. Auch uns erfasst hier ein wenig Ruhe, die wir sp\u00e4ter bei einem Kr\u00e4uterdampfbad und einer Ayurvedamassage geh\u00f6rig vertiefen k\u00f6nnen.<\/p>\n<div id=\"attachment_131\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 640px\"><a href=\"http:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1535.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-131 size-large\" src=\"http:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1535-1024x683.jpg\" alt=\"Der \u00e4lteste Bodhi Baum Sri Lankas\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1535-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1535-300x200.jpg 300w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1535-768x512.jpg 768w, https:\/\/travel.googlehupf.at\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1535.jpg 1620w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Der \u00e4lteste Bodhi Baum Sri Lankas<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine besonders sehenswerte Station in Sri Lankas kulturellem Dreieck ist Anuradhapura. Das mehrere hundert Hektar gro\u00dfe Areal war ab der \u00dcbernahme des Buddhismus rund 1.300 Jahre lang Sitz der srilankischen K\u00f6nige, religi\u00f6ses Zentrum des Landes und damit auch wichtigste Pilgerst\u00e4tte. Jeder neue K\u00f6nig, der hier seinen Platz einnahm, stiftete neue Kl\u00f6ster, Tempel und Reliquienschreine. 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